Köln: Empfang für Sprachschüler aus Thessaloniki

In Vertretung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker empfing Bürgermeister Hans-Werner Bartsch Ende März 50 Schülerinnen und Schüler des Goethe-Instituts in Thessaloniki im Historischen Rathaus. Das Goethe-Institut  von Kölns Partnerstadt Thessaloniki führte vom 25. – 29.03.2017 eine Studienreise nach Köln und Umgebung durch. Die Teilnehmenden waren im Alter zwischen 19 – 35 Jahren und Ziel der Studienreise war es, Deutschkenntnisse zu erwerben bzw. zu intensivieren und den Austausch zwischen den beiden Ländern zu stärken. Die Delegation erwartete ein abwechslungsreiches kulturelles Programm, das Lydia Klütsch vom Referat für Internationale Angelegenheiten vorbereitet hatte: Stadtführung durch Köln, Besuch diverser Museen sowie des WDR Köln u.v.m.

Das Goethe-Institut ist ein weltweit tätiges Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Es fördert die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Das Institut vermittelt ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben in unserem Land. Die Kultur- und Bildungsprogramme fördern den interkulturellen Dialog und ermöglichen kulturelle Teilhabe. Sie stärken den Ausbau zivilgesellschaftlicher Strukturen und fördern weltweite Mobilität.

„Im persönlichen Gespräch gestand die Mehrheit der griechischen Teilnehmer, dass sie die Sprache erlernen, um einen qualifizierten Arbeitsplatz in Deutschland zu finden. Die Situation in Griechenland ist seit Jahren unerträglich. Die Jugendarbeitslosigkeit bewegt sich bei über 50%. Damit hat die Jugend überhaupt keine Perspektive und keine Zukunft. Die positiven Signale aus Deutschland und der Fachkräftemangel locken interessierte, qualifizierte und gebildete junge Männer und Frauen“, so Christina Alexoglou-Patelkos (in Bildmitte vorne knieend), Projektleiterin der KAUSA Servicestelle Köln. Die KAUSA Servicestelle Köln, ein Projekt der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung DHW, ist nicht nur zentrale Anlaufstelle vor Ort, wenn es um Ausbildung geht! Sie berät und informiert Selbstständige, Jugendliche und Eltern mit Migrationshintergrund rund um das Thema berufliche Bildung und unterstützt sie dabei, Ihre Chancen im Berufsbildungssystem zu nutzen. Aufgrund ihres Netzwerks und ihrer Expertise berät die KAUSA Servicestelle Köln in den letzten Jahren auch zunehmend griechische Jugendliche, die ihr Glück auf dem deutschen Arbeitsmarkt suchen.

Μάρτιος 2025

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