Mehr als 100 Veranstaltungen im März und April in Düsseldorf/Programm ist erschienen.

2011 jährt sich der Internationale Frauentag zum 100. Mal. «Mit Stolz können Frauen und Männer heute sagen, dass sich der Kampf gelohnt hat: auf dem Weg zur Chancengleichheit haben Frauen und Männer im letzten Jahrhundert Beachtliches geleistet und viel erreicht», sagt Oberbürgermeister Dirk Elbers. Düsseldorfs Gleichstellungsbeauftragte Dagmar Wandt hat gemeinsam mit ihrem Büro zum zehnten Mal wieder ein vielfältiges Programm zum Internationalen Frauentag zusammengestellt.

Ein Programm, das sich auf den gesamten Monat März bis in die erste Aprilwoche erstreckt. Mehr als 100 Veranstaltungen weist das 76 Seiten starke Programmheft des Gleichstellungsbüros auf. Es beinhaltet Ausstellungen und Filme, Lesungen, Theaterstücke, Kabarett, musikalische Kleinkunst, Empfänge und Diskussionen. Zudem informiert es über gesundheitliche, soziale und berufliche Themen. In vielen Veranstaltungen wird dabei auch auf die Historie des Internationalen Frauentages eingegangen.

Die jeweiligen Veranstaltungsakteure setzen sich aus politischen Gremien, Kulturinstituten und Stadtbüchereien, Verbänden und Vereinen, Institutionen sowie Netzwerken zusammen. Zum 100. Internationalen Frauentag haben sie ganz unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt und zeichnen auf diese Weise die Vielfalt und das facettenreiche Leben von Frauen nach.

Das Programm liegt aus in öffentlichen Einrichtungen, im Rathaus, den Bürgerbüros und Bürgerhäusern, im Dienstleistungszentrum Willi-Becker-Allee, in den Stadtbüchereien und im Weiterbildungszentrum am Hauptbahnhof. Es kann im Gleichstellungsbüro angefordert werden unter der Telefonnummer 0211.89-93603 oder auch per E-Mail: gleichstellungsbuero@duesseldorf.de.

Hintergrund:

Der erste internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den USA statt. Er geht zurück auf die Arbeiterinnenbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts.

Vor 100 Jahren forderten Frauen gleiche Löhne, klagten ihre politischen Rechte, gleiche Bildung und finanzielle Unabhängigkeit ein. Eine der politischen Forderung war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen.

Mehr als eine Million Frauen gingen damals auf die Straße, eine bis dahin beispielslose Massenbewegung. Auch wenn verschiedene historische Ereignisse als die Geburtsstunde des Internationalen Frauentages angeführt werden – der Internationale Frauentag wurde auf den 8. März festgelegt und wird seitdem jährlich begangen. Er erinnert auch heute noch daran, dass die berufliche und gesellschaftliche Gleichstellung genauso wie die wirtschaftliche und politische Chancegleichheit von Frauen und Männern bei uns und ebenso wenig weltweit erreicht ist. (fri)

Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf