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Maria Farantouri und Petros Pandis in der Max-Schmeling-Halle

Das Oratorium “Canto General”, das große Werk von Mikis Theodorakis in der Dichtung von Pablo Neruda wird am 13. November in der Max-Schmeling-Halle in Berlin aufgeführt. Mit zwei der großen Interpreten des Theodorakis-Werkes: Maria Farantouri und Petros Pandis.

Oratorium Canto General
Dichtung: Pablo Neruda
Musik: Mikis Theodorakis

Solisten/Mitwirkende
Maria Farantouri (Gesang)
Petros Pandis (Gesang)
Chor: Bremer Kantorei St. Stephani und
Ensemble d’accord, Orchester Canto General
Dirigent: Tim Günther
Rezitation: Dieter Mann

Sa. 13. November 2010, 20:00 Uhr
Info / Tickets: www.music-is-it.de
Hotline 030/ 44 30 44 30


Zum „Canto General“

Theodorakis hatte bereits vier Jahre unter den Bedingungen der Diktatur in Griechenland zubringen müssen, als er aufgrund der Initiative einer internationalen Solidaritätsbewegung seine Heimat verließ und nach Frankreich ins Exil gehen konnte. Als Theodorakis und Neruda wenig später einander in Paris begegneten, trafen sich zwei Dichter, die beide dieselben Kunstfertigkeiten beherrschten, die das Entstehen großer Poesie ermöglichen. Der Komponist mit seiner tiefen Liebe zur verdichteten Sprache, der Dichter mit seinem herausragenden Talent, Gesänge zu dichten. Als hätte ein sinnenfroher Gott vor langer Zeit die schöne Idee gehabt, dem einen jeweils eine Herzhälfte des anderen anstelle der eigenen zweiten zu geben, und als hätten beide Männer schlagartig erkannt, als sie sich gegenüberstanden, dass eben jeder etwas vom innersten Wesen des anderen in sich trägt. Bei ihrer ersten Begegnung in den 60er Jahren in Paris, war es Neruda, der seine Heimat hatte verlassen müssen.
Bei ihrer zweiten Begegnung, Anfang der 70er Jahre, abermals in Paris, war Theodorakis der Exilant. Theodorakis folgte kurz darauf einer Einladung nach Chile. In Valparaiso erlebte er eine Veranstaltung mit Rezitationen aus Nerudas „Canto General“ und entsprechenden Vertonungen zweier chilenischer Künstler. Bemerkenswerter Weise war es nicht die Musik, sondern es war die Dichtung, die Theodorakis sofort und ganz und gar in ihren Bann zog. Es dauerte nur Augenblicke, und klar war: Er würde eine eigene Vertonung des „Canto General“ vornehmen. Eine Unterhaltung mit Salvador Allende, später, in Santiago de Chile, und in Paris dann wieder mit Neruda, ließ es sofort Gewissheit werden, dass das geschriebene Wort jetzt seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt werden würde: als tatsächlich „Großer Gesang“ erklingen zu können.

1972 war die Arbeit am „Canto General“ beendet. Er wurde in Israel uraufgeführt, und schon gleich danach dirigierte Theodorakis jedes Mal auch Teile aus dem „Canto“, während er mit seinem Musiker-Ensemble Konzerte auf der ganzen Welt gab, als Zeichen des Protests gegen die immer noch herrschende Diktatur in Griechenland. Mit Neruda war der großartige Plan gefasst, das Werk in Argentinien aufzuführen. Der Dichter selbst wollte kommen und seine Verse rezitieren. Aber in Chile gelangte jetzt, 1973, die Junta an die Macht. Allende wurde ermordet. Neruda erlag wenig später seiner schweren Krankheit. Im Sommer 1974 war der Alptraum Diktatur in Griechenland beendet. Theodorakis und sein Orchester kehrten nach Athen zurück. Die Konzerte, die dann stattfanden, waren unbeschreiblich. Konzerte für Griechenland, für Chile, für Oropos und Valparaiso und jeden denkbaren Ort dieser Welt. Und alles andere sagt der „Canto“ selbst, der in der wirksamsten Sprache spricht, durch die das Leben sich erhalten kann.
Ina Kutulas

Quelle: Griechische Botschaft

Μάρτιος 2025

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