Modern Times nennt sich der Konzertabend der Passa Mera Band, die am 28. April im Kölner Arkadas Theater spielt. Der Titel verweist auf ein Verschmelzen verschiedener Stil- und Kunstformen zu einem Gesamtkunstwerk. Beim letzten Auftritt im Arkadas-Bühne der Kulturen- hinterliessen sie damit einen bleibenden Eindruck. Das Ehepaar Kate und Kostas hat das Ziel, ein Feurwerk aus griechischen Rhythmen, Pop und Jazz zu produzieren. Sie setzen auf renommierte Musiker aus der Kölner Jazz-Szene, um dem Publikum kräftig einzuheizen. Der spannende Konzert­abend enthält viel Live-Musik, Tanzeinlagen und Videokunst. Die Eigenkompositio­nen zu Modern Times werden dem Publikum durch kleine Geschichten nahe gebracht. Nicht nur Freunde griechischer Musik kommen auf ihre Kosten. Die Arrangements lassen den  Mu­sikern Raum für Improvisationen. Die Musik selbst wirkt so lyrisch, leicht und ungezwungen. Die Bläsergruppe sorgt für den nötigen Balkan-Flair und trägt dazu bei, dass die Zuschauer tanzen. Fazit: wir erwarten wieder ein wunderschönes Konzert mit kunstvollen und lebens­bejahenden Bildern. Es ist kein Zufall, dass die aktuelle CD «Life» heißt und eine Hymne an das Leben ist. Die interkulturelle Veranstaltung wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

 

 Die Passa Mera Band besteht aus dem Musiker-Paar Kate und Kostas sowie renommierten Jazz-Musikern der Kölner-Szene. Sie schreiben eigene Songs und mischen traditionelle, griechische Musik mit Jazz und Pop. Das aktuelle Programm nennt sich Modern Times und enthält eben jenen Mix aus unterschiedlichen Stilen und verchiedenen Kunstformen, der für die Moderne typisch ist.

 Neben Live-Musik, gibt es Tanzeinlagen von Karen D Savage sowie Videokunst auf großer Leinwand. Zu sehen ist dies am 28. April im Arkadas Theater – Bühne der Kulturen. Die interkulturelle Veranstaltung wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

Wie habt Ihr Euch kennen gelernt?

Über die Musik. Bei einem Musical schrieb Kostas die Lieder und Kate wurde als Sängerin eingesetzt. Wir kamen uns so näher. Es dauert dann aber noch etwas bis wir ein paar wurden. Schließlich lebten wir in unterschiedlichen Ländern.

 Seit wann macht ihr zusammen Musik?

Seit 18 Jahren in verschiedenen Besetzungen. Es hat musikalisch lange gedauert bis wir uns gefunden haben.

 Wie würdet ihr selbst eure Musik bezeichnen?

Sie hat Elemente aus Pop, Jazz und ethnischer Musik. World oder Ethnic-Jazz trifft es am ehesten. Wir denken aber weniger in solchen Kategorien und haben uns keiner Musik-Szene angeschlossen. Etwas neues und kunstvolles zu erschaffen ist uns wichtiger.

 Was sind Eure musikalischen Wurzeln?

Wir sind beide mit Radio-Musik, aber auch mit griechischer Musik aufgewachsen. Bei Kostas lief die Auseinanderstzung am Autoradio der Eltern ab. Als Jugendlicher wollte er eher Rock-Musik, seine Eltern wollten griechische Musik hören. Kate studierte erst klassischen Gesang und wandte sich erst später dem modernen Gesang zu. Unser Musikgeschmack unterscheidet sich durchaus.

 Welche Musiker haben euch beeinflußt?

Kate kann sich für die Gesangstechnik von Maria Callas oder Montserrat Caballe genauso begeistern wie für die Stimmen von Ella Fitzgerald oder Dalaras. Kostas mag die Melancholie und die ethnischen Einflüsse bei Jan Garbarek und Eberhard Weber. Ferner Peter Gabriel für sein Verständnis für Kunst und sein Engagement für Weltmusik. Sting und Branford Marsalis für viele tolle Songs und wunderschöne Melodien.

 Achtet ihr bei Musik auf die gleichen Dinge?

Nein, eher ergänzen wir uns. Kate achtet sehr darauf, ob die Sängerin eine gute Gesangstechnik bzw. Stimmfarbe hat. Kostas hört näher hin, wenn ein guter Gitarren-Part oder ein schöner Gesamtsound erklingt. Eingängige Melodien und coole Beats mögen wir beide, Schlager und geklonte Musik beide nicht.

 Warum macht ihr Musik?

Wir empfinden Musik als Grundbedürfnis, so wie wir nicht auf das Reden verzichten wollen.

Musik ist ein sehr gutes Ventil für alles das, was wir erleben und was uns beschäftigt. So entstehen die eigenen Songs. Mit der Zeit und je eher Du an das kommst, was dich selbst ausmacht, kriegst Du dann eine eigene Identität als Musiker oder Komponist. Ab da kannst Du nicht mehr anders.

 

Mehr Infos:             www.passamera.de

passa mera on www.youtube.de